Sonntag, 3. Juni 2018

Gedankenspaziergang

Spuren im Schnee,
nichts währt für immer.
Es verkümmert,
zu einem trockenen See.
Sehe, wie du gehst, nicht verstehst,
das ich mich sehn.
Nach dem tiefen Blau,
das ich in dir seh.
Wenn du gehst,
trägst es mit dir.

Bist viel zu selten hier.
nie vor vier,
Zuhaus.
Vier Leute im Haus,
sie kochen Tee.
Und wieder ich nur seh,
das du nicht siehst,
wer dich versteht.

Sie essen noch Brot.
Ob es sich lohnt,
alles zu tun wie gewohnt?
Gewohntes hat sich eingewohnt.
Oder ist es doch bewohnt?
Du bist eher so verwohnt.
Wohnen im Gewohnten,
du bist wie gewohnt verwobt.

Die Frage nach dem Sinn!
Die Sinne suchen,
versuchen,
im sinnlosen Suchen,
zu sehen den ganzen Kuchen.
Mittendrin,
schwangen wir die Hufen,
und schufen,
ein Leben ohne Sinn.

Zu zweit,
nie vereint.

Um das zu verbuchen,
wir stecken alle mit drin!







Flüchtender

Ich laufe unter Wasser.
Laufe in Kreisen.
Halte überall an.
Rückwärts,
geht die Reise.
Kann mich nicht halten,
komme nicht heran.

Eine neue Melodie.
Höre die fremde Seite rufen.
Fern und nah.
Suchen- versuchen die Zeit zu lupen.
Frage mich wann.
Warten auf den Kick.
Komme nie an.
Alles ein Trick.
Voll am verfang´.

Springe in´s kalte Wasser.
Tiefe ohne Boden.
Suche das Ufer.
Die Graden verschoben.
Im Netz verwoben.
Behoben, belogen.

Alles in Fetzen,
zersetzen.
Grenzen versetzten,
die Welt um uns rum.