Dienstag, 24. Oktober 2017

JenArt

Vor einiger Zeit unternahmen Mariano, Thiago, Magnus und ich einen kleinen Aufstieg zum Jenziger, ein Berg in Jena. Trotz des grauen Herbstwetters entstanden einige schöne Aufnahmen mit Magnus Kamera, die ich gern mit euch teilen möchte.  



Typisch Deutschland, diese Ordnung. 




Donnerstag, 28. September 2017

BerlinTownTime

EricSon

 

Modenschau für Amri,
es gibt Dinge die verändern sich kaum.
Und das ist gut so!

 

 
Der Scheideweg




 Walden

HeimArt

Zuhause braucht Zeit,
gewinnt an Gestalt.
Wird neu erbaut.

Fliegt die Zeit,
verliert sie an Gestalt.

Bist du ein Baum,
wächst doch kaum.
Dreh dich um zu mir,
bist du bei Dir?

Suchst du
oder rennst du?
Fort von jenen,
die du einst liebtest,
heute bekriegtest.

Ein Mysticum.
Ein Geheimnis,
denn nichts gibst du Preis.

Als Gewinn für mich,
bist du der Preis.

                          .Zuhause.

Montag, 4. September 2017

Der Grund

Was verändert sich in Dir,
wenn Wir uns verändern?

Du bezeichnest Dich als Du,
weil Du Dich vollkommen fühlst,
oder es gern wärest?

Wärest Du ein Baum,
wie tief würden Deine Wurzeln in das Dunkle reichen?
Tief genug um Dich vor dem Fallen
im Sturme zu bewahren?

Könntest Du den lodernen Flammen
des Unbekannten strotzen,
den ewigen Fluten,
die danach streben Dich zu entwurzeln,
wiederstehen?






Dienstag, 25. Juli 2017

Ein Monat Zuhause

"Zuhause ist da, wo dein Herz ist"

-
 
Unbekannter Verfasser
 

Ein Spruch den vermutlich jeder kennt, ganz besonders jeder der einmal ueber laengere zeit fort war. Fort von seinem Zuhause. Fort von seiner Heimat....und dann fort von seinem Zuhause. Denn wer mehr sieht, als er verarbeiten kann, reist in seiner Heimat weiter. Denn der Kopf wandert zu vergangenen Erlebnissen. Man fragt sich: "Wird man jemals ankommen"? Die Antwort darauf ist recht schlicht. "Nein!" Denn angekommen sein, bedeutet vermutlich das geringste Maß der Veraenderung in einem Leben.
Ich bin in meinem Zuhause angekommen, doch ist es nicht das selbige Zuhause wie zuvor. Es liegt nicht lediglich daran, dass so manch eine Wand einen neuen Anstrich bekommen hat, oder ich aelter geworden bin.
Durch meine Reise fuehle ich haeufig, das sich etwas unerklaerliches an mir Veraendert hat. Vielleicht nur ein trueber Schein der nach Außen dringt, der fuer mich doch eine Welt ausmacht. Vielleicht sind es die Erfahrungen, die einen von innen heraus stetig wachsen lassen. Vielleicht all die Scherben, durch die man auf einer langen Reise zwingender Maßen laufen muss, die man zueinander klebt, und hofft, das dass Puzzle einen Sinn ergibt. So fuehlte ich mich ganz besonders an meinen ersten Tagen Zuhause. Es war unwirklicher dort als weit entfernt. Neuseeland, Nepal und Indien erschienen mir wirklicher als das Wendland. Doch zu schnell zog mich "Der Alltag" in seinen Bann. Es ist unglaublich wie schnell man sich in einer Welt wie dieser versucht anzupassen. Kaum bin ich einen Monat Zuhause, schon beginne ich mich ueber unnoetige Dinge aufzuregen, immer ueber puenktlich zu sein, mich von zu spaetkommenden Bahnen stressen zu lassen...Alltag ebend.

Ich vermisse so einiges was ich auf meiner Reise geglaubt hatte gefunden zu haben. Ganz besonders Mich selbst.

Cheers! ...wie die Neuseelaender so schoen zum Abschied sagen."Goodbye" stimme ja nicht, denn es gebe immer ein Wiedersehen...



"Cheers Reise, Willkommen Alltag!"