Dienstag, 16. November 2021

Neuer Ort - S.

Neue Weiten sich ergeben,

wenn wir uns sehen,

und leben.


Andere Schlüsse wir ergreifen,

wenn wir uns streiten,

und fortschreiten.


Neue Mauern wir verschieben,

wenn wir uns lieben,

und verbiegen.


Alles gleich.

Alles anders.

Alles neu.

Neue Stadt. 

Neues Wir.

Neues Ich. 

Neues.




Montag, 26. April 2021

Tief in deine Seele

Plätscherndes Wasser. Eiskalt und Frisch.
Auf dem Grund schwimmt Treibgut mit.
Die Zeit - hat es düster gefärbt.
Sagst - es gehört kaum zu dir.
Doch in stürmischen Zeiten, treibt es an Land.
Dabei schaue ich dir zu,
und sitze am Rand.

Dein Treibgut; Du, zerstreut im Sand.
Ich möchte dir helfen,
bei dem was ich nie fand.

Eingeschränkt

Der Verstand ist unglaulich;
denn für was er Stand,
ist beschaulich.

Täglicher Trott

Beständigkeit sich einverleibt.
Sie fragt dich nicht,
ob sie Willkommen ist.
Sie geht nicht,
wenn´s dir genehm ist.
Du spürst sie kaum,
bis es zu spät ist.

Ist es die Welt,
oder bist du es?
Was verändert sich,
und veränderst du dich nicht?

Freitag, 3. Juli 2020

Die fetten Tage

Verlass dich drauf,
die Jahre komm´ und gehn´ ins Land.
Wir gehen am Rand entlang.
Die Insel klein,
die Herzen  groß.
Komm´ mit ins Boot.
Sind seit gestern hinüber,
doch fahren los.
Die Welt unser Meer,
wogend und bunt.
Sind gut drauf,
leicht auf-
nix als Sonne.
Unendlich und schön,
so vergehn´
die unendlichen Tage.
Ich sage,
      das Leben ist schön!

Donnerstag, 6. Februar 2020

Raum

Bitte nehm´ sie zurück,
die Tage voller Sorgen,
die Momente ohne Zeit.

Rau und Wild,
das war einmal,
stecke fest in diesem Leib.

Dichter Nebel,
hängt an der Wand.
Wäre so gerne wo anders.
Eine andere Wand.

Schaue gegen Türen,
der Überfluss mich zweifeln lässt.
Drehe mich, doch sehe nichts,
der Nebel mich ganz umhüllt.

Die Koordinaten in mir,
doch ich sie nicht deuten kann.
Finde nur den Weg zu dir,
schreie laut,
doch niemand hört mich hier.

Farben, nicht mehr die selben sind,
seit ich nur in diesem Zimmer bin.
Weiss, die Wand und dort der Nebel.
Sag, wann bist du wieder zugegen´?

Warten tu´ ich,
in mir taub und stumm,
dass die Zeit sie bringt,
          die Veränderung.


  




13.10.19

Wir fliegen, wie auf Wolken,
watteweich dahin.
Alles Illusion?
Wir wissen es nicht.
Können nur glauben und Träumen,
schaue dir wieder gern ins Gesicht.
Ein neuer Ort, ein neuer Beginn.
Auch wenn wir noch zweifeln,
wir bekommen es sicherlich hin.