Freitag, 21. September 2018

Panmi Herbst-Con




Händlerleben





Die Rolle als verurteilte Diebin






 

Fotos by Wintergrafie



www.wintergrafie.de











Sonntag, 3. Juni 2018

Gedankenspaziergang

Spuren im Schnee,
nichts währt für immer.
Es verkümmert,
zu einem trockenen See.
Sehe, wie du gehst, nicht verstehst,
das ich mich sehn.
Nach dem tiefen Blau,
das ich in dir seh.
Wenn du gehst,
trägst es mit dir.

Bist viel zu selten hier.
nie vor vier,
Zuhaus.
Vier Leute im Haus,
sie kochen Tee.
Und wieder ich nur seh,
das du nicht siehst,
wer dich versteht.

Sie essen noch Brot.
Ob es sich lohnt,
alles zu tun wie gewohnt?
Gewohntes hat sich eingewohnt.
Oder ist es doch bewohnt?
Du bist eher so verwohnt.
Wohnen im Gewohnten,
du bist wie gewohnt verwobt.

Die Frage nach dem Sinn!
Die Sinne suchen,
versuchen,
im sinnlosen Suchen,
zu sehen den ganzen Kuchen.
Mittendrin,
schwangen wir die Hufen,
und schufen,
ein Leben ohne Sinn.

Zu zweit,
nie vereint.

Um das zu verbuchen,
wir stecken alle mit drin!







Flüchtender

Ich laufe unter Wasser.
Laufe in Kreisen.
Halte überall an.
Rückwärts,
geht die Reise.
Kann mich nicht halten,
komme nicht heran.

Eine neue Melodie.
Höre die fremde Seite rufen.
Fern und nah.
Suchen- versuchen die Zeit zu lupen.
Frage mich wann.
Warten auf den Kick.
Komme nie an.
Alles ein Trick.
Voll am verfang´.

Springe in´s kalte Wasser.
Tiefe ohne Boden.
Suche das Ufer.
Die Graden verschoben.
Im Netz verwoben.
Behoben, belogen.

Alles in Fetzen,
zersetzen.
Grenzen versetzten,
die Welt um uns rum.

Donnerstag, 10. Mai 2018

Warten der Zeit

Im Raume die Stille nicht wagte zu taumeln..
Doch im taumeln des taumelns,
straucheln tausend Sekunden raunend auf mich zu.
Flüsternd und wispernd, tanzten sie Reigen,
und möchten beweisen,
das sie geben nie Ruh´.
Sekunden gickernd versickern, auch wenn ich nichts tu´.
Zeit, wartet nicht auf Ruh.

Bildnis

Eine Welt aus Spiegelglas,
wenn sie zerfällt,
nur Splitter aus Glas.
Wasser rinnt über Nichts.
Nichts ist so hart.
Nichts ist Spiegelglas.
Spiegel dich im Glas.
Iss das was du aßt.
Schaust du zu tief in das Glas?
Ist es Wasser- oder doch Hart?
Zerfließt in dein Nichts,
nicht zurück in das Glas.
Benebelt die Sinne.
Dein Spiegelbild Nebel.
Veredelt die Seele.
Du existierst nicht im Spiegel.
Siehst du dich ganz,
bis tief in die Seele?
Bist du aus Glas oder
existierst nur im Spiegel?

Die Frage aller Fragen,
wann setzt du die Segel?
Schwimmst weit hinaus,
doch brichst niemals die Regel.
Spiegelst den Spiegel,
siehst niemals dich Selbst.
Brich´ doch das Siegel,
und veränder´ die Welt.
Scherben aus Spiegel,
zerstören das Siegel.
Doch bist du das Wiesel,
oder der Igel?

Rollst dich ein,
bestichst all´ deine Probleme.
System ist die Creme,
die dich erhält.
Doch bevor ich´s erwähne,
wählst immer die Extreme,
stehst nie zu dir Selbst.

Kommst aus der Gegend.
Weißt was dir gefällt.
Schaust in den Spiegel,
und siehst nicht die Welt.
Spiegel um Spiegel.
     Es erklärt sich die Welt!

Sonntag, 22. April 2018

Wandeln im Wandel des Traums

Und da verlaufe ich mich wieder,
in die Wüste meines Herzens.
Täte ein wenig Sicht, in diesem Sandsturm zu gut,
so wenig versetzt es mich in Freude,
die Weiten des Weges der vor mir liegt,
zu erblicken.

Ersehne mich nach der Oase deiner Nähe.
Möge deine Gestalt mir den lang ersehnten Schatten spenden,
und nicht das Gleißen der Sonne mir den Verstand rauben.

Der Wind spielt in meinem Haare,
flüstert mir ferne Träume in´s Ohr.
Ich erblicke dich vor mir,
oder ich stelle es mir nur vor?

Stille. Gleißende Dunkelheit.
Ich falle und schwebe.
Bin noch nicht bereit.
Von Nacht zu Tag und nicht zu Dir.
Sah es wieder nur im Traume,
still, vor mir.

Du, da standest im goldenen Sande,
mit barfußen Schuhn.
Ich sah vom Rande aus,
dir dabei zu.
Wie du strandest in Gedanken,
die da haben nichts mit mir zu tun.
Denn im Wandeln des Wandels,
erbaue ich Träume,
und laufe doch nur auf Wände zu.
Und ganz am Rande,
nicht alles hier,
hat mit dir,
zu tun.





Mittwoch, 11. April 2018

Traum


Meine Augen sind geschlossen.
Träumen auch Tags.
Fühle mich zu verschlossen.
Wandle allein´ durch den Park.

Ich sehe Meere und Hügel.
Die Sonne verbrennt meine Haut.
Hätte ich nur Flügel.
Wäre hier nicht mein Zuhaus.

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