Montag, 26. November 2018

Lächeln

Die Sonne lächelt, scheint mich an,
ich frage mich, wie etwas so wundervoll sein kann.

Du.


Die Bäume sind verfärbt,
so schnell verinnt die Zeit,
dass ich´s gar nicht merk´...

Schon wieder ein Jahr fort,
bin immer noch am selben Ort.
Meine Füße in gewohnte Spuren treten,
 mein Geist fühlt sich noch an wie Knete.

Faule Tage,
volle Tage,
Tage mit dir,
Tage ohne mich.
Wollte mich suchen
und fande dich.


Nur Berge und Schluchten,
bevor ich es wusste...
Ich schaue hinauf,
sehe viele Sterne, sehe dich.
Lernten uns unter ihnen kennen,
erinnere mich noch genau an dein Gesicht.

Ja,
die Zeit verinnt,
doch sie gerinnt mit dir,
nicht ohne dich,
denn die Unendlichkeit,
nicht endlich ist.

Montag, 5. November 2018

Keine Zeit

Wo sind nur unsere Träume hin?
Jeder singt und schreibt darüber,
doch wer verändert etwas?
Sind unsere Träume zu groß,
drehen die Uhren zu schnell,
oder ist mein Kopf zu klein?
Würde gerne alles jetzt sofort auf einmal wissen,
überall sein,
und dabei keine einzige Veranstaltung missen.

Heute hier, morgen dort,
plötzlich ist die Zeit fort.
Dann sind wir alt,
und unsere unerfüllten Träume sind es auch.
Unser Kopf, gefüllte Räume,
weißt du alles,
oder doch nicht?
Bist du Meeresbiologin oder
Mount Everest Erklimmer?
Durchquerst du den Djungel,
oder dein 10qm Zimmer?

Suche die Lösung,
Finde nur das Problem.
Sag nicht "eines Tages",
wenn du willst,
dass deine Träume geschehn´.

Freitag, 21. September 2018

Panmi Herbst-Con




Händlerleben





Die Rolle als verurteilte Diebin






 

Fotos by Wintergrafie



www.wintergrafie.de











Sonntag, 3. Juni 2018

Gedankenspaziergang

Spuren im Schnee,
nichts währt für immer.
Es verkümmert,
zu einem trockenen See.
Sehe, wie du gehst, nicht verstehst,
das ich mich sehn.
Nach dem tiefen Blau,
das ich in dir seh.
Wenn du gehst,
trägst es mit dir.

Bist viel zu selten hier.
nie vor vier,
Zuhaus.
Vier Leute im Haus,
sie kochen Tee.
Und wieder ich nur seh,
das du nicht siehst,
wer dich versteht.

Sie essen noch Brot.
Ob es sich lohnt,
alles zu tun wie gewohnt?
Gewohntes hat sich eingewohnt.
Oder ist es doch bewohnt?
Du bist eher so verwohnt.
Wohnen im Gewohnten,
du bist wie gewohnt verwobt.

Die Frage nach dem Sinn!
Die Sinne suchen,
versuchen,
im sinnlosen Suchen,
zu sehen den ganzen Kuchen.
Mittendrin,
schwangen wir die Hufen,
und schufen,
ein Leben ohne Sinn.

Zu zweit,
nie vereint.

Um das zu verbuchen,
wir stecken alle mit drin!







Flüchtender

Ich laufe unter Wasser.
Laufe in Kreisen.
Halte überall an.
Rückwärts,
geht die Reise.
Kann mich nicht halten,
komme nicht heran.

Eine neue Melodie.
Höre die fremde Seite rufen.
Fern und nah.
Suchen- versuchen die Zeit zu lupen.
Frage mich wann.
Warten auf den Kick.
Komme nie an.
Alles ein Trick.
Voll am verfang´.

Springe in´s kalte Wasser.
Tiefe ohne Boden.
Suche das Ufer.
Die Graden verschoben.
Im Netz verwoben.
Behoben, belogen.

Alles in Fetzen,
zersetzen.
Grenzen versetzten,
die Welt um uns rum.

Donnerstag, 10. Mai 2018

Warten der Zeit

Im Raume die Stille nicht wagte zu taumeln..
Doch im taumeln des taumelns,
straucheln tausend Sekunden raunend auf mich zu.
Flüsternd und wispernd, tanzten sie Reigen,
und möchten beweisen,
das sie geben nie Ruh´.
Sekunden gickernd versickern, auch wenn ich nichts tu´.
Zeit, wartet nicht auf Ruh.